Die von Agnes Husslein-Arco kuratierte Präsentation mit 170 „Glanzlichtern“ aus der Sammlung entwickelte internationale Strahlkraft, nicht zuletzt durch den begleitenden Medienrummel, der Schlagzeilen wie Der Schatz vom Wörthersee, Milliardärin mit WOW-Effekt oder Breath-taking Heidi Horten Collection hervorbrachte. Die nationale wie internationale Kunstszene war fasziniert von der österreichischen Privatsammlung, die für den Großteil der Menschen völlig unerwartet ans Licht der Öffentlichkeit kam. Die Kombination aus Überraschung, Qualität und Dichte der Werke sowie das Interesse an der Sammlerpersönlichkeit zog die Menschen in ihren Bann.

Da es Heidi Goëss-Horten auch ein Anliegen war, den Zugang zur Kunst möglichst barrierefrei zu gestalten, ermöglichte sie wöchentlichen freien Eintritt ins Museum sowie kostenlose Kunstvermittlungsprogramme für Kinder und Erwachsene. Die ebenso von der Sammlerin geförderte wissenschaftliche Aufarbeitung der Sammlung im Zuge des großen Ausstellungskatalogs brachte ein Standard-Nachschlagewerk der Kunst des 20. Jahrhunderts hervor.