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Heidi Horten Collection
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17. Februar 2026
Vortrag: Lineare «Übersetzungen» in der Kunst mit Prof. Dr. Régine Bonnefoit, Fr, 27.2.
Wie lassen sich Gefühle, Gedanken, Melodien oder sogar Naturphänomene in Linien übersetzen? Der Begriff der «linearen Übersetzung» geht auf Wassily Kandinsky zurück, der 1926 in Punkt und Linie zu Flächeformulierte, dass jede Erscheinung der äußeren und inneren Welt einen linearen Ausdruck erhalten könne – „eine Art Übersetzung“. Ob Gewitter, eine Melodie von Johann Sebastian Bach oder ein Gefühl der Angst: All diese Phänomene lassen sich in abstrakte Linienformen übertragen. Der Vortrag von Prof. Dr. Régine Bonnefoit beleuchtet anhand ausgewählter Werke, wie Künstler:innen wie Kandinsky und Paul Klee solche linearen Übertragungen entwickelten – und wie dieses Denken nicht nur die bildende Kunst, sondern auch Ausdruckstanz sowie Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft im frühen 20. Jahrhundert prägte. Von 18 bis 19 Uhr laden wir herzlich zur Besichtigung der Ausstellung „Die Linie“ ein. 🕖 Vortragsbeginn: 19 Uhr, Dauer: 1 Stunde 🎟 € 10,– (inkl. Eintritt) | € 7,50 mit Jahreskarte 🎓 Kostenlos für Studierende bis 27 Jahre Der Vortrag findet im Rahmen des Projektsymposiums „Ornament und Erkenntnis. Zur Verschmelzung der wissenschaftlichen und der künstlerischen Sphäre“ (Leitung: Dr. Elisabeth Grabenweger, Universität für angewandte Kunst Wien) statt. Mehr lesen Teilen
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