We can't find the internet
Attempting to reconnect
Something went wrong!
Hang in there while we get back on track
AUSSTELLUNG
ANIMALIA. Von Tieren und Menschen
François-Xavier Lalanne, Singe Avisé (très grand), 2005/2008
Lena Henke, Niche, 2020
Roy Lichtenstein, Forest Scene, 1980
Lili Reynaud-Dewar, Lady to Fox, 2018
Birgit Jürgenssen, Ohne Titel (Selbst mit Fellchen), 1974, Heidi Horten Collection, © Bildrecht, Wien, 2026
Lena Henke, UR Mutter, 2019, Heidi Horten Collection, © die Künstlerin
Marc Chagall, L'âne vert, ca. 1936, Heidi Horten Collection, © Bildrecht, Wien, 2026
Mit der Ausstellung Animalia. Von Tieren und Menschen untersucht die Heidi Horten Collection das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der aus der Biologie entlehnte Begriff Animalia dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang des Menschen mit dem Tier, der sich in über 100 Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert spiegelt.
Abgeleitet von anima, dem lateinischen Wort für Atem oder Seele, umfasst der vom Naturforscher Carl von Linné (1707–1778) geprägte Terminus Animalia Mensch und Tier gleichermaßen. Im Kontrast zu diesem Modell der Gleichrangigkeit ist der Umgang des Menschen mit dem Tier von einer deutlichen Hierarchie geprägt.
Als vermeintlicher „Höhepunkt der Evolution“, als Wesen der Vernunft, das sich über die tierische Welt erhebt, weist der Mensch dem Tier ambivalente Rollen zu. Künstlerische Repräsentationen, die diese unterschiedlichen Zuschreibungen sichtbar machen, sagen dabei viel über den Menschen selbst aus, sie erlauben Rückschlüsse auf sein Selbstverständnis und seine Methoden der Projektion. So ist der Mensch in jedem Bild des Tieres bereits präsent – selbst dann, wenn er nicht Teil der Darstellung ist.
Die Ausstellung geht der Frage nach, welche sozialen, gesellschaftlichen und historischen Strukturen in den Darstellungen von Tieren eingeschrieben sind. Sie spannen den Bogen von der Idee des „besten Freundes des Menschen“ über die Vermenschlichung und Verdinglichung des Tiers bis hin zu seiner Ausbeutung. Gleichzeitig erlaubt die Ausstellung den Ausblick auf ANIMALIA als gedankliches Experiment – über eine gemeinsame biologische Kategorie hinaus – als Prinzip eines gemeinsamen Lebensmodells, das Tiere als Mitgeschöpfe und Mitakteure denkt.
27. März bis 30. August 2026
Künstler:innen der Ausstellung
Karel Appel, Cory Arcangel, Miquel Barceló, Georg Baselitz, Dominika Bednarsky, Cosima von Bonin, Rembrandt Bugatti, Marc Chagall, Selva de Carvalho, George Condo, Mark Dion, Jean Dufy, Gerhart Frankl, Helene Funke, Matthias Garff, August Gaul, Gelatin, Flaka Haliti, Lena Henke, Damien Hirst, Edgar Honetschläger, Hörner/Antlfinger, Anna Jermolaewa, Birgit Jürgenssen, Sanna Kannisto, Gülsün Karamustafa, Erika Giovanna Klien, Gustav Klimt, Stanislaw Kubicki, François-Xavier Lalanne, Maria Lassnig, Maria Legat, Fernand Léger, Roy Lichtenstein, Angelika Loderer, Constantin Luser, Franz Marc, Sarah Morris, Alois Mosbacher, Ulrike Müller, Meret Oppenheim, Michèle Pagel, Yan Pei-Ming, Pablo Picasso, Lili Reynaud-Dewar, Corinne L. Rusch, Kristof Santy, Anne Speier, Margherita Spiluttini, Curt Stenvert, Melanie Thöni, Philipp Timischl, Wilhelm Trübner, Not Vital, Raphaela Vogel, Kay Walkowiak, Andy Warhol.
Kuratiert von: Véronique Abpurg und Annkathrin Weber
Ausstellungsansichten Animalia, 2026
Simon Veres (c) Heidi Horten Collection